ERREA WINTERSET 6-TEILIG SCHWARZ/WEISS
ERREA WINTERSET 6-TEILIG SCHWARZ/WEISS

Geschichte

Der SK-Raiffeisen Hippach wurde als sechster Fußballclub des Zillertales am 2. April 1973 gegründet. Treibende Kräfte waren Gründungsobmann Franz Klausner, VD Konrad Schiestl und Josef Hotter (Melcher).

Eine Hobbymannschaft bestand bereits Anfang der siebziger Jahre, welche schon öfters Freundschaftsspiele austrug und an Turnieren teilnahm. Mangels eines eigenen Fußballfeldes jedoch notgedrungen immer auswärts.

1971 kam es über Privatinitiative von Bgm. Johann Dengg aus Laimach zur Errichtung des Sportplatzes auf dem Rahnerfeld. Damit waren die Voraussetzungen für die Aufnahme eines geregelten Spielbetriebes im Raum Schwendau/Hippach/Ramsau gegeben. Mit einer Ausnahmegenehmigung des Tiroler Fußballverbandes durfte der SKH im Frühjahr 1973 noch ohne Spielerpässe sein erstes Pfingstturnier mit Gästemannschaften aus Deutschland bestreiten.

Da ein Großteil der Spieler früher in Nachwuchsmannschaften der SVG Mayrhofen tätig gewesen war, musste der neugegründetet Club im Sommer 1973 eine Ablösepauschale von 10.000 Schilling aufbringen. Umso erfolgreicher verlief die Meisterschaftspremiere in der 2. Klasse Ost: Schon das erste Auswärtsspiel in Thiersee konnte mit 2 : 1 gewonnen werden, der SKH belegte am Ende der Saison 1973/74 unter Trainer Karl Dauber (damals noch Lehrer in Ramsau) den vierten Platz unter acht Mannschaften.

Nach Versetzung in die 2. Klasse Mitte im zweiten Meisterschaftsjahr gelang unter Spielertrainer Helmut Flieder und Obmann Hans Rauch im dritten Anlauf (1975/76) der Gewinn des ersten Meistertitels und der damit verbundene Aufstieg in die 1. Klasse.

Schwierige Situation nach dem Aufstieg: Die Abwanderung guter einheimischer Spieler machte die Verpflichtung auswärtiger Fußballer für die Kampfmannschaft notwendig. Zusätzlich standen Planung und Errichtung von Sportplatz und Clubheim an und es gab häufige Funktionärs- und Trainerwechsel.

Der junge Verein stand der aufkeimenden Kritik aus der Öffentlichkeit ziemlich hilflos gegenüber. Hielten sich auch die sportlichen Glanzlichter zwischen 1976 und 1983, solange die "Erste" des SKH in der 1. Klasse Mitte spielte, in Grenzen, so konnte sich der Verein durch den guten Zusammenhalt aller Funktionäre und Aktiven zumindest finanziell über Wasser halten. 1977 gewann der SKH zum bisher einzigen Mal sein Pfingstturnier.

1980 konnte Obmann Fritz Fiegl die RAIKA als Hauptsponsor gewinnen. Im selben Jahr siegte der SKH unter dem mittlerweile verstorbenen Spielertrainer Sepp Pendl bei der Zillertaler Meisterschaft. Unter Obmann Engelbert Lonauer erfolgte der Bau des Clubheimes und der Beitritt zum ASVÖ.


Hatte sich die Anzahl der an den TFV-Bewerben teilnehmenden Mannschaften aus Hippach von zwei im ersten Meisterschaftsjahr auf vier im Spieljahr 1976/77 verdoppelt, so konnten in der Saison 1980/81 zwei neue Meilensteine gesetzt werden: Erstmals nahmen fünf Mannschaften (darunter neu die Miniknaben) an den Meisterschaftsbewerben teil und ­ noch erfreulicher ­ zum ersten Mal beendete ein Team aus Hippach eine Meisterschaft ohne Niederlage. Dieses Kunststück gelang der Unter-21-Mannschaft unter Sektionsleiter und Spielertrainer Franz "Adi" Greif. Neuen Schwung brachte dann die Versetzung der Kampfmannschaft von der 1. Klasse Mitte in die 1. Klasse Ost. Unter der Regie von Spielertrainer Günter Steinlechner und dem ebenfalls als Spieler mitwirkenden frischgebackenen Obmann Ing. Josef Dengg glückte 1983/84 der Aufstieg in die Gebietsliga.

Im selben Jahr wurde auch die U 23 Meister und die Schülermannschaft, gecoacht von Hans Geisler, belegte in der Leistungsgruppe Ost den 7. Platz. Das Gerippe der nunmehrigen Kampfmannschaft bildeten bereits die Spieler aus der U 21-Erfolgsmannschaft von 1981.

Unter dem Obmann HD Konrad Lehner (1986 - 1993) konnte der SKH große Erfolge feiern. Die Fortsetzung des Trends zu einheimischen Spielern sowie die Rückholung einiger auswärts tätiger Spitzenkräfte (der inzwischen tödlich verunglückte Ossi Steiner, sowie Karlheinz Rat und Josef Eberharter), die Verbesserung des Umfeldes (Einfriedung des Sportplatzes, Umbau des Clubheims, Errichtung der neuen Flutlichtanlage) und ein verbessertes Sponsoring waren die Gründe für den sportlichen Höhenflug.

1988/89: Meistertitel in der Gebietsliga Ost unter Trainer Hans Klausner. 1989/90: Vizemeister als Aufsteiger in der Landesliga Ost sowie Zuschauerrekord in Hippach (Jahresschnitt über 600 zahlende Zuseher ­ 2. Platz hinter FC Tirol in der Besucherstatistik, über 1000 Besucher in den Schlagerpartien gegen Zell und Stumm !).

1990/91: 1. Nachwuchsmeistertitel (Miniknaben / Trainer Gerhard Hundsbichler) ­ ungeschlagen, nur ein Verlustpunkt.

1991/92: Die Kampfmannschaft unter Spielertrainer Josef Eberharter schafft mit dem Meistertitel in der Landesliga Ost sensationell den Aufstieg in die Tiroler Liga.

1992/93: Erstmalig in Hippach beendet eine Mannschaft ohne Punkteverlust eine Meisterschaft (Miniknaben/Trainer Rudolf Heim/Torverhältnis 196 :13 in 16 Partien).

Bittere Pille: Im selben Jahr muss die Kampfmannschaft als Neuling mit 20 Zählern aus 26 Begegnungen nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz die Tiroler Liga wieder verlassen. Nach Unstimmigkeiten im Verein tritt Dir. Lehner im Herbst 1993 zurück, ihm folgt als Interimsobmann VBM Georg Huber aus Ramsau nach.

Obwohl der SKH 1993/94 gleich noch einmal äußerst unglücklich als Vorletzter (wieder wegen des geringfügig schlechteren Torverhältnisses) absteigen muss, erfängt sich die Mannschaft dank ihrer kämpferischen und mentalen Stärke und der ausgezeichneten Kameradschaft und schafft unter den Trainern H. Klausner (Herbst 1995) und G. Steinlechner (Frühjahr 1996) den Wiederaufstieg in die Landesliga.

Nach einer ähnlich erfolgreich verlaufenen Herbstsaison als Klassenneuling wie 1989 (diesmal unter Trainer Christian Stoff und Neo-Obmann Alexander Kröll, Herbstmeister 1997) kann sich der SK Hippach auf Anhieb im Spitzenfeld der Liga etablieren. Zwar geht die Kampfmannschaft geschwächt durch einige Spielerabgänge (insbesondere der Weggang von Stürmeras Josef Troppmair macht sich bemerkbar) in die Jubiläumssaison 1997/98, doch vermag Trainer Toni Jungmann (früher Tormann bei Rapid Lienz) durch den behutsamen Einbau junger Talente einen Platz im gesicherten Mittelfeld zu erreichen.

Unübersehbar die Verbesserung in der Nachwuchsarbeit im letzten Jahrzehnt unter Sektions- und Jugendleiter Gerhard Hundsbichler: zwölf Nachwuchsmeistertitel gab es zwischen 1991 und 1998 auf dem grünen Rasen, 6 Siege stehen in der Zillertaler Nachwuchs-Hallenmeisterschaft zu Buche.

Im Frühjahr startete der SK Hippach nach vorangegangenen Spielerprotesten aufgrund der schlechten Platzverhältnisse eine groß angelegte Unterschriftenaktion in allen 3 Gemeinden. Diese erbrachte mit ca. 1.200 Zustimmungserklärungen ein gwichtiges Votum für die Errichtung eines Trainingsgeländes.

Die Hoffnung auf baldige Besserung der Trainingsbedingungen sowie der neue Trainer Franz-Peter Gruber schienen die Kampfmannschaft so richtig zu beflügeln - Ergebnis war der (überraschende) Herbstmeistertitel 1999. Die schlechten Platzverhältnisse im Frühjahr sowie die erloschene Euphorie (weiterhin keine Aussicht auf einen Trainingsplatz) ließen die Erste des SKH im Endklassement auf Rang 3 zurückfallen.

Zahlreiche Verletzungen von Stammspielern bewirkten im Spieljahr 2000/2001 einen Rückfall ins Tabellenmittelfeld. Positiver Aspekt - zahlreiche Nachwuchstalente erhielten so ihre Chance, sich in der Landesliga Ost erstmals zu beweisen.

Im Jahr 2002/03 war es dann soweit. Der Sk-Hippach konnte in der Landesliga Ost den zweiten Tabellenplatz erreichen und somit nach 10 Jahren wieder in die Tirolerliga aufsteigen. Leider hielt der Erfolgslauf nicht lange an und man musste im darauf folgenden Jahr wieder in die Tirolerliga absteigen.

Es natürlich nicht einfach mit nur Eigenbauspielern die höchste Spielklasse in Tirol zu halten.

Die erste Mannschaft ließ sich aber nicht unterkriegen und so konnte man in der Landesliga wiederum den 2 Platz erreichen und somit wieder in die Tirolerliga aufsteigen.

Die junge Mannschaft ist herangereift und der langjährige Trainer Franz-Peter Gruber verstand es die Mannschaft zusammen zu halten und so schaffte man 2005/06 den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte zu feiern mit Tabellenplatz 6 in der Tirolerliga.

2 Jahre später musste man wieder den Weg in die Landesliga antreten.

Grund dafür war das einige arrivierten Spieler ihr Karriere ende antraten und somit war die Mannschaft zu unroutiniert für die Tirolerliga.

Und somit spielt der Sk-Hippach in der Landesliga Ost mit alles Eigenbauspielern und hofft auf einen baldigen Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse Tirols.

Durch den für alle überaschenden Wiederaufstieg als besserer Zweiter in der Landesliga stieg der SK Hippach in der Saison 2009/2010 wieder in die UPC Tirol Liga auf. Im Winter 2010 steht die Kampfmannschaft I unter Spielertrainer Mario Schiestl und Co-Trainer Josef Troppmair als Tabellenzwölfter auf einem Nichtabstiegsplatz!

Der Sk-Hippach hat auch einen hervorragenden Schiedsrichter namens Gerhard Luxner, der in der Regionalliga die Spieler nach seiner Pfeife tanzen lässt.

Der Verein verfügt neben dem Regionalligaschiedsrichter noch auf 21 Vereinsschiedsrichter die den Spielbetrieb im Nachwuchs leiten.

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